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Mobiles Spiel

Vizita ne Bazel Zvicer

Ein junges Liebespaar – sie Schweizerin, er Kosovo-Albaner – plant eine Familienzusammenkunft und öffnet so die Türen für eine kulturübergreifende Begegnung, die einige Überraschungen in sich birgt. Mit Akteuren aus dem Kosovo und der TheaterFalle Basel.

«Vizita ne Bazel Zvicer» ist ein transnationales Projekt der TheaterFalle Basel, dem Teatri Gjilani und dem Varg e Vi-Center for Contemporary Art, Kosovo. Nach dem Besuch und gemeinsamen Proben im April im Kosovo lädt die TheaterFalle ihre kosovarischen Theaterkollegen nach Basel ein, um eine mobile Theaterinszenierung zur Aufführung zu bringen. Ein humorvoller Brückenschlag zwischen zwei Kulturen, bei dem sich Missverständnisse und Vorurteile bewahrheiten und gleichzeitig vom Tisch gewischt werden.


Hintergrund
Im Mai 2014 reiste Ruth Widmer, Künstlerische Leitung der TheaterFalle, erstmals in den Kosovo, um über die Arbeit und die Methoden der Medien- und TheaterFalle zu referieren. Dort entstand die Idee eines kulturellen Austausch-Projekts zwischen der Schweiz und dem Kosovo. Nun, ein Jahr später, reiste ein Team der TheaterFalle erneut in den Kosovo, um Menschen unter dem Motto "Heim und Weh" miteinander in Dialog zu bringen, Brücken zu schlagen und einzigartige kulturelle Erlebnisse zu teilen. Themen wie Migration, Heimat, Heimweh und das Hin-und-Hergerissen-Sein zwischen zwei Welten standen im Vordergrund und der Alltag der Menschen, die im Kosovo leben.


Die TheaterFalle im Kosovo im Frühling 2015

Während einer Woche tauschten sich Akteure des Theaters Gijlan und die Crew der TheaterFalle über Inhalte, Methoden und Kulturpolitik aus. Den bildstarken Reisebericht sehen und lesen Sie hier.
"Uns eröffnen sich neue alte Welten – ein riesiges Potential an künstlerischen Inhalten, Talenten und Methoden”,  schreibt die Crew in ihrem Reisebericht. Zu sehen sind eindrückliche Bilder der einwöchigen Reise um den Kulturaustausch. In den Städten Gijlan und Pristina kam es zu diversen Treffen, unter anderem mit Lutfi Haziri, dem Intendanten des vor dem Aus stehenden Theaters Gjilan, und dem Kulturminister. Darüber berichteten die Reisenden: “Trotz allem offiziellen Brimborium und Presseaufmarsch konnten wir es uns nicht verkneifen, auch kultur-politisch ins Wespennest zu stechen: Das Teatri Gjilani muss gerettet werden."
Alle Bilder und Beiträge finden Sie im Reisetagebuch unter: http://heimweh-theaterfalle.tumblr.com/