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Forumtheater

Sigg Sagg Sugg - und du wählsch us!

Anlässlich des Nationalen Zukunftstages führt die TheaterFalle in Zürich und Basel das neu entwickelte Forumtheater «Sigg Sagg Sugg» durch.

Daten

8. November 2017, 10:30 Uhrausgebucht

9. November 2017, 10:30 UhrAnfrage

Die angegeben Daten gelten ausschliesslich für Schulklassen aus dem Kanton Basel-Stadt und werden von der Fachstelle für Gleichstellung Basel-Stadt finanziert.


30. Oktober - 02. November 2017: 6 Vorstellungen in Zürich


Zielgruppe: Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene
Zuschaueranzahl: 70 (nach Absprache)
Dauer: 80 – 90 Minuten


Factsheet: PDF Download



Für Anfragen senden Sie uns bitte ein Mail an:
info@theaterfalle.ch



Vor der Stadt als lebendige Kulisse hört das Publikum über Kopfhörer Einspielungen und trifft auf live gespielte Szenen zu den Themen Beruf und Lebensentwürfe. Aufgrund der so erlebten Situationen befassen sich die Jugendlichen im anschliessenden Forumtheater spielerisch mit ihren Vorstellungen über Männer und Frauen und entwickeln diese gemeinsam weiter.

Ziele:
Denk-, Handlungs- und Spielräume der Jugendlichen erweitern Auseinandersetzung mit den eigenen, für die Berufswahl ausschlaggebenden Motiven, Rollenbildern und Geschlechtsstereotypen.


Form: Forumtheater

Für Schulungen und Weiterbildungen nutzt die Medien- und TheaterFalle unter anderem die Methode des Forumtheaters. Dies ist eine interaktive Theaterform, welche spannende Auseinandersetzungen mit Konfliktsituationen ermöglicht, indem es die Grenze zwischen Bühne und Zuschauerraum aufhebt. Das Publikum greift aktiv in das Geschehen ein, verändert die gespielten Szenen und entwickelt so eigene Handlungskompetenzen. 

Nicole Salathé hat für die Sendung «Kulturplatz» ein Forumtheater begleitet: Hier geht es zum Beitrag.


Erfahrungsbericht von Elmar Schwyter, Rektor der technischen Berufsschule Zürich:

Das Forumtheater thematisiert das Rollenverständnis der Geschlechter bei der Berufswahl eindrücklich. Auch wenn seit Jahren über die Chancengleichheit gesprochen wird, ist der Mädchenanteil in unseren technischen Berufen tief und liegt aktuell zwischen 2,5% und 8%. (Autoberufe 2,5%, Elektro/Elektronik-Berufe 4%, Informatikberufe 8%). Ausnahme bilden die Augenoptikerinnen mit 25%. Trotz Anstrengungen konnte der Anteil in den letzten Jahren nicht wesentlich gesteigert werden. Interessant zu beobachten ist wie unsere Gesellschaft reagiert, wenn Knaben Berufe wählen, die bisher als Frauenberufe galten. Dabei denke ich an Fachangestellter Gesundheit oder Kleinkindererzieher. Sigg Sagg Sugg animierte die Jugendlichen in verschiedenen Situationen ihre Meinung zu äussern, zeigte aber auch den Stellenwert der akademischen gegenüber der beruflichen Ausbildung. Wichtig ist, dass die Jugendlichen über die Entwicklungsmöglichkeiten und Chancen in der Berufsbildung offen informiert werden.


Medienberichte

10.11.16 SRF 1 Regionaljournal: Rollenbilder als Thema für Basler Theaterfalle, von Sedrik Eichkorn